Mittwoch, 27. Oktober 2010

Männer müssen sich verstecken! 1. Internationales Antifeminismus-Treffen für Samstag den 30. Oktober 2010 an geheimem Ort

Eins mal vorweg: Gegen ein derart historisches Treffen der „Antifeministen“ am 30.10.2010 sprechen mindestens sechs Gründe, nämlich

30.10.10 15:30 SV Werder Bremen : 1. FC Nürnberg





30.10.10 15:30 VfL Wolfsburg : VfB Stuttgart





30.10.10 15:30 1. FC Köln : Hamburger SV





30.10.10 15:30 1. FC Kaiserslautern : Borussia M'gladbach





30.10.10 15:30 FC St. Pauli : Eintracht Frankfurt





30.10.10 18:30 FC Schalke 04 : Bayer 04 Leverkusen

Sich nach einem Farbanschlag auf den Ort des geplanten Treffens, das Gemeindehaus in Uitikon, an einen geheimen Ort zurückzuziehen, weckt ebenfalls Zweifel an einer effizienten Strategie der Bewegung. Immerhin haben Referenten aus Hamburg, Frankfurt, Syke und der Schweiz fest zugesagt.

Gesucht und gefunden habe ich die Website der Antifeministen auch nur, weil die Schweizer Jungs unter den Reitern "Recht" und "Falschanschuldigungen" etwas zum "Fall Jörg Kachelmann" bekunden und dort der vollständige Name nebst Foto des angeblichen Opfers sowie deren Radiostation zu finden ist.

Kommentare:

  1. interessant, dass sie glauben sich für das Aufsuchen der Webseite rechtfertigen zu müssen!
    Als wäre es unanständig sich für wahre Gleichberechtigung, d.h. auch für Männer, einzusetzen...

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  2. Klingt ein bisschen so, stimmt. Aber einen Rechtfertigungsdrang habe ich nicht verspürt und nur das beiläufige Ergebnis einer Recherche mitgeteilt. Trotz 15-monatiger grundgesetzlich festgeschriebener Ungleichbehandlung durch Wehrdienst finde ich die Initiative aktuell lediglich erwähnenswert.

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  3. Als Frau und eingefleischter Fußballfan habe ich mich köstlich amüsiert über die Gründe, die gegen das Treffen sprechen ;-)

    Ansonsten schließe ich mich dem anonymen Schreiber an, denn für Männerrechte muss mittlerweile ebenfalls gekämpft werden. Als Rechtsanwalt werden Sie vermutlich über die Benachteiligen der Väter und infolgedessen der Kinder gehört haben. Das diese im Familienrecht massiv benachteiligt werden, dürfte wohl unstreitig sein.

    Aber auch sonst gibt es einige Gebiete, wo Männer Benachteiligen bzw. Diskriminierungen erfahren. Von daher sehe ich das Treffen als Korrelation zur Frauenbewegung als wichtig und richtig an.

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  4. Die Verlegung des Veranstaltungsortes hat nichts mit "Zweifel an einer effizienten Strategie der Bewegung" zu tun, sondern dass der erste Ort ein riesiges gläsernes (!) Gewächshaus ist, dass leicht beschädigt und schwierig zu schützen ist.

    Wir hatten nicht damit gerechnet, dass radikale gewaltbereite Feministinnen uns und andere so dermassen terrorisieren würden.

    Aber wir haben nun einen besseren Austragungsort gefunden.

    Maskulistische Grüsse,
    Manifold

    Die Söhne von Perseus

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