Donnerstag, 17. Januar 2013

Die Vorhaut in Deutschland

Der Jud' entfernt sie weil's ihn bindet
die Mama weil sie's schöner findet
Der Christ wehrt so der Onanie
der Moslem ist gern ohne sie
Der Säugling schreit, der Junge weint
wir ham's doch alle gut gemeint
Ein junger Mann kann ohne länger
im Alter wird's dann eher ein Hänger
Berufspolitiker im Lande
sehen das Rückgrat längst als Schande
Das deutsche Parlament kann's leiden
und läßt nun alle munter schneiden
Ob religiös oder verklemmt
geschnippelt wird jetzt ungehemmt

Kommentare:

  1. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!
    Bert Brecht

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  2. Dummheit und Bosheit buhlten hier
    Gleich Hunden auf freier Gasse;
    Die Enkelbrut erkennt man noch heut
    An ihrem Judenhasse.
    Heinrich Heine 1844

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    1. Warnung

      Solche Bücher läßt du drucken!
      Teurer Freund, du bist verloren!
      Willst du Geld und Ehre haben,
      Mußt du dich gehörig ducken.

      Nimmer hätt ich dir geraten
      So zu sprechen vor dem Volke,
      So zu sprechen von den Pfaffen
      Und von hohen Potentaten!

      Teurer Freund, du bist verloren!
      Fürsten haben lange Arme,
      Pfaffen haben lange Zungen,
      Und das Volk hat lange Ohren!

      Heinrich Heine

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  3. Nettes Gedicht
    Erschreckend finde ich das Bild
    Bildbeschreibung
    Ein alter Mann schneidet einem lebendigen, neugeborenen Baby, ohne Betäubung an seinem Glied die Vorhaut ab.

    2013?

    Wenn noch mehr Gedichte entstehen, wie wäre es mit einem Gedichteband?

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