Samstag, 25. Oktober 2014

HoGeSa

Horst geht saufen! Aber nicht nur saufen, Horst geht auch raufen. Meistens jedenfalls. Doch an diesem Sonntag soll alles friedlich bleiben, denn hinter der Abkürzung HoGeSa verbirgt sich die Initiative "Hooligans gegen Salafisten" und diese will am morgigen Sonntag um 15.00 Uhr auf dem Breslauer Platz in Köln politische Ziele ohne Gewalt verkünden. Unter http://hogesa.info werden diese Ziele zwar nicht verraten, aber es sollen bald Kleidungsstücke mit dem Aufduck A.S.A.B. erworben werden können.

Die Abkürzung könnte "ALL SALAFISTS ARE BASTARDS" heissen und deutet auf den schlichten Konsens der Gruppierung hin: Gegen Salafisten. Das kann ja durchaus ein legitimes Ziel sein, nur bleibt ein schlüssiges Konzept gegen den islamischen Fundamentalismus derzeit noch verborgen. Zu vermuten ist auch, dass der durchschnittliche Hooligan unter Salafisten nicht nur gläubige Muslime versteht, die sich abseits verschiedener Interpretationen des Islam nur auf den unmittelbaren Wortsinn des Korans berufen, sondern alle Muslime, die ihre Gläubigkeit in der Öffentlichkeit präsentieren.

Da könnte der vereinigte Hooligan bald an die Grenze der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit stossen. Diese nimmt ein Salafist wie Pierre Vogel nämlich für sich in Anspruch, wenn er sein islamisches Rechtsverständnis brav erläutert. Es bleibt abzuwarten, ob das Bündnis HoGeSa in der Lage ist, sich nachvollziehbar zu artikulieren oder einfach nur irgendwohin vorweg marschieren will "bis der Durchschnittsdeutsche seine Eier wiedergefunden hat".

Kommentare:

  1. "Salfisten" und "Salfismus", soso. RA Möbius, der schon in seinem Lobpreis der "Schariah-Polizei" zum Kriechgang in den Allerwertesten des Islamismus angesetzt hat, belegt hier noch einmal seinen diesbezüglichen Sachverstand, sofern der Mangel nicht einer generellen Rechtschreibschwäche geschuldet sein dürfte. Aber man staunt nicht schlecht: Ist das tatsächlich der selbe Anwalt, der vor einigen Jahren in einen Schriftsatz hineinschrieb, es höchst fraglich, welchen Wert die eidesstattliche Versicherung einer Muslimin vor dem Gericht eines überwiegend christlichen Landes habe? Ziemlich radikaler Kurswechsel, möchte man meinen. Aber bei Möbi haben solche Vorgänge meistens mit den Schielen auf ein neues Mandat zu tun. Auch ein bloggender Anwalt muss schließlich die Miete bezahlen.

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    1. Besten Dank, ich habe das verbessert. Helfen Sie mir bitte auf die Sprünge, ich kann mich nicht erinnern, wann ich den Wert einer eidesstattlichen Versicherung einer Muslimin angezweifelt hätte. Würde ich mir allerdings glatt zutrauen. Neue Mandate? Da sorgen Sie ja bisweilen für mich, aber wenn Sie so weiter machen und mir regelmäßig Ihre menschliche Seite offenbaren, verliere ich noch den Elan, mich mit dem gewohnten Biss gegen Sie einzusetzen.

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  2. Hähnchenbrust mit Edelpilzkäse26. Oktober 2014 um 16:43

    Nur "der Fürst" kennt sich aus!
    Alle anderen haben keine Ahnung und bildungsferne Rechtschreibschwäche.
    Und der in seinen Augen ach böse Herr Möbius will immer nur Mandate.
    Wo soll das alles nur hinführen?

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