Donnerstag, 21. Februar 2013

Facebook: Hass-Peter im Visier der Justiz

Eigentlich war Klaus-Peter zeitlebens ein braver Bub, über den seine Lehrer und Mitschüler nur Gutes zu berichten hatten.
Er mochte Pferde, Hunde und liebte herbstliche Waldspaziergänge, doch verließ er im Winter ungern die warme Stube. Raufen war ihm zuwider und er lernte schnell, Widersacher mit seinen Tränen zu erweichen.

Doch als es Klaus-Peter in die grosse weite Welt hinauszog, sollte sich das bald ändern. Als externer Consultant, Under-Cover-Controller und Interims-Manager verdiente er gutes Geld und lernte die erhabenen Seiten des Lebens kennen. Er gefiel sich fortan in der Rolle des ergebenen Dieners der Reichen und Mächtigen. Das Aufbäumen gegen Verhältnisse, in denen Menschen unterworfen werden und der Kampf gegen eine Gesellschaft, in der sich die Menschen gegeneinander stellen, waren ihm fremd.

Der erwachsene Klaus-Peter war stets rückgewandt, liebte Antiquitäten und den konservierenden Firnis von Ahnengalerien. Er erstrebte das Aufgehen im großen Ganzen und träumte davon, Teil einer Gesellschaftsschicht zu sein, wie er sie aus dem geliebten Märchenbuch seiner Kindertage kannte. Er liebte Kaiser, Könige und den Adel als Ganzes, spürte er doch tief in seinem Innern einen Schauer, wenn er an siegreiche Einmärsche der Herrscher vergangener Tage dachte. An die Macht, die über ihm stand und deren Füße er zu küssen bereit war. Eine Macht, gegen die er ohnehin nichts ausrichten konnte, weil er die Unterwerfung seit jeher im Blut hatte.

Es war für Klaus-Peter eine Herzensangelegenheit, sich im allumspannenden Weltnetz von Facebook dem Zerrbild des von ihm verehrten Adels und seiner treuen Knechte anzuschliessen, um gefahrlos vor dem Bildschirm seines Heimcomputers wenigstens an einem kleinen Feldzug zur Verteidigung des Märchenreichs seiner Jugend teilzunehmen. „Hurra!“ schrie er vor Erregung, als der von ihm als Adelsfeind auserkorene Gegner auf seine Kriegslist hereingefallen war und ihm in einer persönlichen Mitteilung über Facebook Vertrauliches mitgeteilt hatte. Ihm verschwamm der Schirm vor den Augen, so sehr schrie er. In einem Rausch, höher und herrlicher als der, den das Bier vermittelt, wurde aus dem weichen Klaus-Peter der starke Hass-Peter. Der Rausch liess ihn die ergatterte Nachricht in seiner Facebook-Hassgruppe veröffentlichen und den entblößten Gesprächspartner als Irren anprangern. Er traktierte die Tastatur in einer Sphäre der begeisterten Raserei, in einem Himmel, wo seine äußersten Gefühle kreisten.

Erst später dämmerte ihm, dass er sich in dieser Nacht, verwirrt vom süßen Met der siegreichen Schlacht, womöglich vom Pfad der Tugend, den er seit jeher beschwor, hatte abbringen lassen. Und dann geschah es, was er sich als treuer Untertan des herrschenden Systems, als ergebener Büttel des ihm willig übergestülpten Rechts, niemals hätte erträumen lassen. Zuerst bescheinigte ihm das Landgericht Hamburg mit Beschluss vom 07.01.2013 zum Az.: 324 O 648/12 einen unverzeichlichen Fehltritt gegen das geltende Gesetz und schließlich gar dass Oberlandesgericht Hamburg mit Beschluss vom 04. Februar 2013 zum Az.: 7 W 5/13 einen weiteren schwer zu mißbilligenden Verstoß gegen die bürgerliche Rechtsordnung, der zu gehorchen ihm als geborener Vasall ein mindestens ebenso wichtiges Anliegen war, wie die Bekämpfung der unehrenhaften Horden jener, die aus seiner Sicht mit ihrer Namensführung das Andenken derer beschmutzten, die er heiligengleich verehrte.

Beim Anblick der einstweiligen Verfügungen und der Androhung von hohem Ordnungsgeld erschrak er, als habe ihm jemand einen Spiegel vorgehalten, in dem er einen Fremden erblickt, der sich um Recht und Ordnung nicht schert. Klaus-Peter erschrak und rang nach Atem.
Er sah sich hastig um. In seinem Kampf war er allein.

Kommentare:

  1. Niemand hätte diesen Herrn beachtet und in dieser Gruppe wäre er nie irgend wie hochgenommen worden, wenn er nicht als falscher Graf erschienen wäre. Er hätte seinem Ideal sehr viel mehr geholfen als einfacher Herr O. aufzutreten, nur leider verkehrt er trotzdem weiterhin in Kreisen, die mit "echtem" Adel nicht das geringste zu tun haben und als Herzöge, Grafen, Fürsten, Prinzen, Kaiserliche Hoheiten, königliche Hoheiten, Durchlauchten und ähnlichen Prädikaten rumlaufen ohne auch nur den geringsten Bezug dazu zu haben. Ein Mann, der in Internet Foren den allergrössten Humbug verbreitet, soll solch ein Ideal in Bezug zum „ echten Adel“ haben?

    Geschichte ist etwas, was man nicht verfälschen kann und darf und wenn man es trotzdem tut, soll das gelobt und gut geheissen werden? Wohin Geschichtsfälschung führt haben wir ja schon erfahren.

    Was nun das öffentliche Interesse über solche unechten Adeligen anbetrifft, darunter gehört auch das sogenannte "Haus Montfort" so hat möglicherweise der Hamburger Beschluss das Grundgesetz zu dieser Information der Öffentlichkeit wissentlich ignoriert indem das Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts seinem Träger keinen Anspruch darauf vermittelt, öffentlich nur so dargestellt zu werden, wie es ihm selbst genehm ist (vgl. BVerfGE 82, 236 <269>; 97, 125 <149> )sowie auch die sonstige Rechtsprechung zu dem Thema „unechter Adel“so z.B.
    OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 16.07.2009, Az. 16 U 21/09 §§ 823 Abs, 1 BGB; 1004 BGB

    Wenn ausserdem "Anklagepunkte" aus dem Kontext gerissen werden um darauf einen Beweis aufzubauen, dann kann man sich wirklich über diese Art und Weise der deutschen Justiz wundern.

    Wenn nun auch dieses Gericht seine Kompetenz eigenmächtig über die deutschen Grenzen ausweitet, dann kann man sich wirklich fragen, wie es um diese Richter wirklich bestellt ist.

    Warum auch wurde dieser falsche Graf nicht vor einem Gericht seines Heimatortes vertreten oder sonst in München z.B.? Eben weil der Anwalt wusste, dass er nur in Hamburg bei diesen bundesweit bekannten Richtern einen Erfolg haben wird, Erfolge, die wie man in vielen Kommentaren im Internet sehen kann von höheren Gerichten in Misserfolge verwandelt werden.

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    1. Auch mich und meinen Namen stellen Sie ( der Deutsche aus FR.) seit über 1 Jahr in frage und nicht nur das.
      Woher nehmen Sie sich das Recht öffentlich zu behaupten ich würde NICHT diesen Namen tragen, wann haben Sie meine Personaldokumente gesichtet?

      Ich habe extra, nur für Sie und Ihre lieben "Mitstreiter" eine Bankkarte mit meinem Namen veröffentlicht (Link > http://www.flickr.com/photos/91387285@N03/8297509768/in/photostream )

      Da wird dann behauptet , für ein Bankkonto in der Form brauchte man keine Personaldokumente zur Verifizierung vorlegen, zeigen Sie mir eine , nur eine Bank die Ihnen ein Konto OHNE Personaldokumente eröffnet!
      Wenn das so einfach geht wie Sie es behaupten, dann eröffnen Sie doch bitte ein Konto mit Ihren Vornamen und wie Sie sich ausgeben und nennen " Ritter von Itter" als Namensbestandteil!
      Das bitte möchte ich und der Rest der Leser sehen, dann mal rann Herr Baron Münchhausen, das klappt doch locker in einer Woche.

      Viel Glück :-)

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    2. Mal zu Aufklärung wie und was noch bestehende Adelstitel sind und wie man sie erkennen kann.

      Graf, Baron , Herzog etc. nach dem "Vornamen" sind Namensbestandteile! z.b.
      "Alexander Prinz zu Sch..." = Namensbestandteil.

      König-Königin, Kaiser , Prinz , Baron etc. vor dem " Vornamen " sind Adelstitel, z.b "KÖNIGIN Elisabeth "

      Ist doch nicht schwer zu verstehen Herr Ritter von Itter , oder???

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  2. Der Deutsche in Frankreich sollte einfach seinen Verstand " wenn er überhaupt welchen besitzt " einsetzen!
    Warum , warum ? Herr Baron Münchhausen, weil es so ist wie es ist! , warum sonst?!!

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  3. Der Artikel über "Klaus-Peter" zeigt eine bedenkliche kognitive Inkompetenz und einen eklatanten Mangel an sittlicher Reife. Man fühlt sich an Ludwig Thoma erinnert: "Er ist Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand".

    Das Geschwafel des Hochstaplers "Montfort etc." ist desgleichen unerträglich. Welch' ärmliche Seele mag in einem solchen Menschen hausen, der so gerne dem französischen Hochadel angehören möchte und dabei ein simpler deutscher Bürgerlicher ist? Im Grunde sollte man sich nicht mit diesem Schwachsinn befassen, wenn nicht damit auch reihenweise geltendes Recht verletzt werden würde.

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  4. Herr faker Graf von Montfort l'Amaury, faker Herzog der Bretagne wann werden Sie endlich aufwachen und den Unfug verstehen, den Sie verbreiten. Das Problem mit Ihnen ist, dass man auf stichhaltige Argumente blödelnde Antworten bekommt, die der Kritik ausweichen und in Verleumdungen, üblen Nachreden und dem Verbreiten von falschen Tatsachen bestehen. Was wir von Ihrer "Kreditkarte" zu halten haben, wissen Sie. Eine echte von einer Bank ausgestellt, würde da schon überzeugender sein!!!!!!! Dass ein Anwalt und auch die Richter das Geschwafel dieser Herren ernst nimmt, ist wirklich ein Zeichen wie tief das Rechtswesen in Deutschland gefallen ist.

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  5. Ach hören Sie doch auf, Diskussionen mit Ihnen und ihresgleichen wurden mehrfach geführt, man hat Ihnen alles stichhaltig bewiesen, am ende wurde nur noch von Ihrer Seite alles verdreht und falsch dargelegt. Die StA bei der SIE MICH "MEHRFACH " ANGEZEIGT HABEN , hat mich komplett durchleuchtet, selbst das stellen Sie als falsch und gelogen hin, "krank"!!
    Sie und Ihre Freunde sind die schlechtesten Verlierer die ich je kennengelernt habe, selbst hier stellen Sie eine " original Kreditkarte einer Bank " infrage.
    Eröffnen Sie doch dort ein Konto mit dem Namen " B. Ritter von Itter" bei dieser falschen " Bank und präsentieren Sie die Karte so wie ich es tat, Sie werden es nicht können und dann kommt wieder das herausredenden so wie Sie es schon immer getan haben , das beschimpfen folgt aus verzweiflung auf dem Fuße, das ist Ihre und ihresgleichen Moral!
    Merken Sie sich eines, dass " Gesetz " ist Fakt und nicht Ihr Wunsch!!!


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  6. Hier ein stichhaltiger Beweis, wie dieser Herr aus Hagen reagiert. ;) Hoffentlich wird es den Lesern klar was für ein Individuum hinter diesem "Haus Montfort" steckt.

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  7. Ja, die Leser sehen wie Sie sich winden!
    Können Sie nicht das vorweisen was ich vorweisen kann?!
    EINEN ECHTEN NAMEN !

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  8. 1. In Hagen ist bei den Meldebehörden ein Alfred Boecker gemeldet. Namenszusätze sind nicht verzeichnet. Herr Boecker betreibt als mit der öffentlichen Nennung seiner Namenszusätze, noch dazu unter Anwendung wissenschaftlich irrelevanter, weil falscher Argumente, Lug und Trug. Wie soll man mit einem solchen Menschen diskutieren?
    2.In Gelsenkirchen ist ein Klaus Karl Ostwald gemeldet. Namenszusätze sind nicht verzeichnet.
    Hier gilt analog der Hinweis auf fehlende Kenntnisse sowie betriebenen Lug und Trug.

    Es ist komplett unerklärlich, wie sich ein akademisch, bzw. angeblich akademisch gebildeter Mensch, der den Beruf eines Organs der Rechtspflege ausübt, mit solchen Leuten überhaupt befassen kann.

    Zu dem Artikel kann man nur sagen: "si tacuisses....!"
    3. Der sehr kindliche Artikel über den als "Hass-Peter" bezeichneten Herrn ist ein beredtes Zeugnis fehlender sittlicher Reife für den Verfasser.

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  9. Zu diesem Thema des faken Grafen von O. laufen bei der Hamburger Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn und dessen Anwalt wegen Verwendung einer gefälschten Urkunde.

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    1. " Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn und dessen Anwalt wegen Verwendung einer gefälschten Urkunde."

      ...wann kommt da mal was ?...ist schon April...oder hat man den Schriebschrott doch wieder in die Tonne gehauen !!!?

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